Seamless CommunicationSeamless Communication steht für "nahtlose" Kommmunikation. Dies bezieht sich zum einen auf die zunehmende Integration der Festnetz- und Mobilfunk-Technologie (was häufig auch mit Fixed mobile Convergence (FMC) bezeichnet wird), zum anderen auch auf die Integration von IT-basierter und analoger Kommunikationstechnologie. Seamless Communication bedeutet somit die Möglichkeit, einfach und komfortabel übergreifend über verschiedene Technologien kommunizieren zu können.
Service Level Agreementkurz: SLA. Dieses fomal vereinbarte Dokument, das in der Regel Vertragsbestandteil einer ICT-Dienstleistung ist, legt quantitative (oder qualitative) Messgrößen fest, die regelmäßig zur Überprüfung eines Service ermittelt werden. Das SLA enthält dabei alle notwendigen Regelungen und Verantwortlichkeiten. Typische SLAs beschreiben z.B. Betriebszeiten oder Verfügbarkeiten.
SOXUnternehmen an US-Börsen müssen die Vorgaben des Sarbanes-Oxley Act (SOX) erfüllen. Der im Jahr 2002 verabschiedete SOX verlangt die Prüfung und Dokumentation des internen Kontrollsystems (IKS). Nach vielen Finanzskandalen börsennotierter Unternehmen soll so in Zukunft die Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung garantiert und eine Datenmanipulation ausgeschlossen werden. Die amerikanische Börsenaufsicht fordert diesen Bericht erstmals für das am 15. Juli 2006 endende Geschäftsjahr. Der SOX betrifft auch Firmen, die mit US-Firmen Geschäfte machen.
Supply Chainzu deutsch: Lieferkette, auch logistische Kette oder Wertschöpfungskette in einem unternehmensübergreifenden Versorgungs- oder Wertschöpfungprozess. Die Wertschöpfungkette beginnt mit der Erzeugung der Rohstoffe, geht weiter über verschiedene Produktions- und Transportstufen über die Handelsstufen bis zum Endverbraucher. In dieser Kette sind viele verschiedene Unternehmen mit unterschiedlichen IT-Systemen beteiligt. Wenn in der Supply Chain Unternehmen stufenübergreifend vernetzt sind, wird das als Wertschöpfungsnetz bezeichnet. Der Großteil des Informationsaustausches eines Wertschöpfungsnetzes erfolgt dabei über sogenannte Enterprise Resource Planning Systeme (ERP) der Unternehmen.
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TelematikKompositum aus Telekommunikation und Informatik. Forschungsbereich, der sich mit der wechselseitigen Beeinflussung und Verflechtung verschiedener nachrichtentechnischer Disziplinen befasst, insbesondere mit den auf den gleichen Basistechnologien (Digitaltechnik, Halbleitertechnologie, Mikro- und Optoelektronik) beruhenden Gebieten der elektronischen Informationsverarbeitung und der Telekommunikation. Als spezielles Gebiet der Telematik entwickelten sich in den letzten Jahren die Verkehrstelematik und die darauf aufbauenden Dienste, die für mehr Sicherheit, Effizienz, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit im Verkehr sorgen. Hierbei spielen die satellitengestützte Ortungs- und Navigationssysteme (z.B. GPS, GLONASS, Galileo) zur Standortbestimmung und Routenaufzeichnung eine immer größere Rolle.
UMTSUniversal Mobile Telecommunications System ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Der Standard löst die bisherige Mobilkommunikation über GSM, wie sie in den D- und E-Netzen angewandt wird, mit einem erweiterten Leistungsspektrum ab. UMTS unterstützt leistungsfähige Multimediadienste. Dazu gehören neben den Sprach- und Audiodiensten die schnelle Daten-, Grafiken- und Textübertragung sowie die Übertragung von Bewegtbildern und Video. Den Anforderungen entsprechend sind UMTS-Handys mit einer Videokamera und einem Farbdisplay ausgestattet.
Unbundlingzu deutsch: Entbündelung. Im liberalisierten Telekommunikationsmarkt die regulatorisch vorgesehene Pflicht marktbeherrschender Netzbetreiber (überwiegend die früheren Monopolisten), jene Leitungssegmente des Zugangsnetzes, die von der lokalen Vermittlungsstelle zum Teilnehmer führen, anderen Betreibern gegen Entgelt zur Verfügung zu stellen.
Unified MessagingEin Verfahren zum Vereinheitlichen von Nachrichten, das alle Arten von eingehenden und gesendeten Nachrichten wie E-Mail, Voice-Mail, Fax, SMS oder MMS in einer vereinheitlichten Form zur Verfügung stellt. In der Regel dient dazu eine einheitliche graphische Oberfläche. Dienste und Systeme, die diese Leistung erbringen, bezeichnet man kurz als UMS ( Unified Messaging Services bzw. Unified Messaging Systems ).
Voice over Wireless LANAuch als Voice over Wi-Fi bezeichnet. Konvergenzkonzepte, die eine auf dem Internet Protocol (IP) basierte mobile Sprachübertragung (Voice over IP) über WLAN Infrastrukturen ermöglichen. Dadurch kann eine Kommunikation unabhängig von Kabel- oder herkömmlichen Mobilfunknetzen stattfinden.
WANWide Area Networke (Weitverkehrsnetze) sind für die Sprach- oder Datenübertragung über weite Strecken hinweg konzipiert. Die Konzeption solcher Netze wird im Wesentlichen durch das Dienstangebot geprägt. So eignet sich das klassische analoge Fernsprechnetz ebenso wie ISDN für die Telefonie. Dagegen wurden die öffentlichen Datenpaketnetze für Datenübertragungsdienste konzipiert.
WIMAXWorldwide Interoperability for Microwave Access, Synomym für den Standard IEEE 802.16. Oberbegriff für drahtlose Zugangssysteme (bzw. deren Luftschnittstellen) zu Breitbandnetzen. Die WiMAX-Technologie ist aufgrund ihrer Reichweite und ihrer hohen Bitraten in der Lage, Unternehmen und Privathaushalten einen drahtlosen stationären Breitbandzugang zum Internet und zu anderen Breitbandnetzen zu verschaffen. Eine mobile Variante ist besonders für Unternehmen von Interesse: Sie können sogenannte "nomadische Notebook-Nutzer" bedienen, die sich von verschiedenen Aufenthaltsorten innerhalb oder außerhalb des Unternehmens in das Internet oder Intranet einloggen müssen.