Mobiles Ticketing - Buchungszentrale Handy

Das Handy gehört längst wie Jacke und Hose zur Outdoor-Grundausstattung des mobilen Menschen. Jetzt entwickelt es sich Schritt für Schritt zu einer Informations- und Buchungszentrale, mit der wir unterwegs ganz praktische Alltagsaufgaben erledigen können – zum Beispiel das Lösen eines Tickets für die nächste Fahrt mit Bus und Bahn.
Gemeinsames Ziel des Handy-Ticketing: Die Betreiber des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wollen ihre Vertriebskosten reduzieren, Bargeldtransaktionen minimieren und Kunden an jedem beliebigen Ort erreichen. T-Systems hat dafür in mehreren Pilotprojekten und für verschiedene Verkehrsverbünde unterschiedliche Varianten mobiler Ticketinglösungen entwickelt.
Mobiles Serviceportal
Anwendungen der ersten Generation basierten zumeist auf SMS/MMS-Systemen. Dabei senden die Fahrgäste vor dem Einstieg in Bus und Bahn eine SMS mit ihrer jeweiligen Fahrtroute an das Nahverkehrsunternehmen. Dieses bestätigt dann mit einer SMS die Fahrt. Die Rückmeldung gilt gleichzeitig als Ticketnachweis. Abgerechnet werden die Fahrkarten dann per Lastschrift, Rechnung oder Kreditkarte.
Einen Schritt weiter geht T-Systems mit JAVA-basierten Ticketing-Anwendungen. Einmalig meldet sich der Nutzer über das Internetportal des Verkehrsunternehmens für den mobilen Service an. Anschließend erhält er eine JAVA-Anwendung – den mobilen Client - auf sein Mobiltelefon überspielt. Der Kauf des Fahrscheins erfolgt dann intuitiv und menügeführt. Über das mobile Portal lassen sich aber auch weitere Dienste nutzen – zum Beispiel Eintrittskarten für Kino, Theater und Konzerte kaufen, Parkplätze ganz bequem bezahlen oder Hotelzimmer reservieren: alles Lösungen von T-Systems.
Ticket im Vorbeigehen
Der nächste Schritt für das Mobiltelefon auf dem Weg zum multimedialen Alleskönner ist die Near Field Communication (NFC). Mit NFC lassen sich Daten kontaktlos und sicher über Entfernungen von bis zu zehn Zentimetern übertragen. T-Systems arbeitet hier in einem Feldversuch mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zusammen. Fahrgäste führen ihr Handy beim Einstieg an einem Lesegerät vorbei, das automatisch die Starthaltestelle erfasst. Dann fehlt nur noch die Eingabe des Zielortes und schon ist das Ticket bezahlt.

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