Garantiert verfügbar, hochpräzise, sicher: Das EU-Projekt Galileo bringt den wirtschaftlichen Durchbruch der Satellitennavigation. T-Systems entwickelt bereits die wegweisenden Anwendungen.
Mit Galileo, das voraussichtlich 2012 seine Dienste aufnehmen soll, könnten Flugzeuge künftig automatisch starten und landen, Lkw und Züge satellitengesteuert in Kolonne fahren oder Grundstücke in Sekunden zentimetergenau vermessen werden.
Der Grund ist nicht allein Galileos höhere Genauigkeit gegenüber seinem heutigen Pendant GPS: Während GPS-Signale theoretisch vom militärischen Stellen abgeschaltet werden können, wird das zivile System Galileo für die Verfügbarkeit und Authentizität seiner Signale bürgen – und quasi Navigationsdienste mit Notarstempel bieten.
Garantierte Signale öffnen gigantischen Markt
Erst diese Signalsicherheit erlaubt das breite Spektrum auch sicherheitskritischer Anwendungen, deren Umsatzpotenzial auf 300 Milliarden Euro jährlich taxiert wird – und an denen T-Systems bereits arbeitet. Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom ist nicht nur der einzige deutsche ICT-Provider innerhalb des Konsortiums Galileo Industries. Mit dem weltweit komplexesten Maut-System Toll-Collect hat sie auch bereits bewiesen, kombinierte IT- und Telekommunikations-Systeme auf Basis von Satellitentechnologie entwickeln und betreiben zu können.