Der langsame Abschied von XP
Neun Editionen, drei Service Packs, Millionen von PCs weltweit – Windows XP hat in acht Jahren viel erlebt. Seit dem 30. Juni 2008 ist Schluss, Microsoft hat den Vertrieb eingestellt.
Bis April 2009 gab es den „Mainstream Support“ der Sicherheitsupdates, Hotfixes und Support beinhaltet. In diesem Zeitraum wurden durch Service Packs noch neue Features eingebaut. Seit April 2009 gilt der „Extended Support“, welcher bis April 2014 läuft. In dieser Zeit unterstützt Microsoft mit Support und Sicherheitsupdates. Ausnahme: Kunden mit einer kostenpflichtigen Supportvereinbarung können auf Nachfrage zusätzlich nicht-sicherheitsrelevante Patches anfordern. Noch bis 2014 sollten XP-User somit zumindest sicher unterwegs sein. Allerdings sollten alle Anwender darauf achten, spätestens am 13. Juli 2010 auf das Service Pack 3 umzusteigen. Die Unterstützung für das zweite Service Pack endet an diesem Tag.
Neues Tool-Set an Bord
Viele schlaue Tools bringt Windows 7 als integrierte Bestandteile von Haus aus mit. Wo früher extern teure Software implementiert werden musste, die zudem nicht unterstützt wurde, treten jetzt die Windows-eigenen Tools an. Jedes mitgelieferte Tool senkt die Fehlerquellen und die Kosten für extra Lizenzen. Für die Systemintegratoren wird die Arbeit leichter.
  • Mit „Direct Access“ loggen sich Mitarbeiter über das neueste Internetprotokoll (IPv6) in ihr Firmennetzwerk ein.
  • Administratoren steuern mit „AppLocker“, welche Programme auf den Arbeitsplatzrechnern gestartet werden dürfen und schließen somit unerwünschte Anwendungen aus.
  • Der „BitLocker“ ist eine automatische Festplatten-Verschlüsselung. Damit wird verhindert, dass ein Dieb ein anderes Betriebssystem startet oder ein Tool verwendet und so die Datei- und System¬verschlüsselung von Windows 7 umgeht.
  • Mit der Ergänzung „BitLocker to go“ werden auch USB Devices verschlüsselt, zum Beispiel USB-Sticks, USB-Festplatten und so weiter. Sinnvoll, denn bei Großunternehmen herrscht gerade bei der USB-Funktionalität eine der größten Sicherheitslücken.
  • Automatisierungsmöglichkeiten und eingebaute Fehlerbehebung vereinfachen die Installation und reduzieren die Administrationskosten. Windows 7 erlaubt die direkte Fehlerbehandlung aus der Ferne.
  • Selbst Außendienstler, die nicht direkt ans Firmennetzwerk angeschlossen sind, erhalten sicher und unterbrechungsfrei Zugang zur Zentrale.

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